Es war ein eindrückliches Bild, das sich den Zuschauern am Faustball-Plauschturnier vom vergangenen Freitag in Dozwil geboten hat. Über 100 Faustball-Spieler auf dem Platz zu sehen, vom Premieren-Faustballspieler bis zur ehemaligen Nationalspielerin, von der Nachwuchsspielerin bis zum Pensionär und von reinen Damenmannschaften bis zu den komplett durchgemischten Mannschaften, war beeindruckend.
Bereits zum vierten Mal konnte der STV Dozwil das Plauschturnier durchführen und noch nie war der Anmeldungseingang so gross. „Besonders gefreut hat uns auch die Teilnahme vom benachbarten Vereinen, wie dem TV Kesswil“, so OK-Präsident Josua Schlattinger. Und auch Spielleiter Gabriel Schläpfer wusste an der Rangverkündigung so einige spannende und verdankenswerte Gegebenheiten zu präsentieren, wie „bei diesem Team durften wir Probetrainings leiten“, „Gratulation zu diesem Mut, ohne aktiven Faustball oder Faustballerfahrung einfach anzutreten“, „ein Team, das seit Anfang an dabei ist und jedes Jahr wieder kommt“ oder „wir freuen uns sehr, dass auch Sponsoren eine Mannschaft zusammengestellt haben“. Spontan wurde an der Rangverkündigung auch das schönste Trikot durch die Teilnehmer und Zuschauer gekürt, welche das Team Ceres, das mit extra für das Turnier angefertigten rosaroten Trikots angetreten ist, deutlich gewählt haben.
Nach der Vorrunde, welche in vier Gruppen ausgetragen wurden, wurden alle Ränge ausgespielt. Um dabei vorne mitspielen zu können, war ein Rang 1 oder 2 in der Gruppe notwendig. Nach den Viertelfinals standen ganz vorne etwas überraschend drei Teams, die zum ersten Mal teilnahmen und ein erfahrenes Team, Steiner AG, welches aber nach dem Viertelfinals, in dem Seriengewinner TV Romanshorn eliminiert werden konnte, kein Spiel mehr gewinnen konnte. Und so wurde der Final zwischen den zwei Permieren-Teams „5 Fäuste für ein Hallelujah“ und „Faustregel“ ausgetragen. Das eine Team gespickt mit zwei ehemaligen Supertalenten des STV Dozwil, welche aber leider andere Wege eingeschlagen haben, das Team Faustregel mit, seit diesem Jahr, ehemaligen Dozwiler Nationalspielerin Mirjam Schlattinger. Der Final war dann aber eine einseitige Gelegenheit für das Team Faustregel, die sich damit den Sieg am Plauschturnier holen konnten. Auf Rang 3, ebenfalls erfreulich, ist bereits ein Team vom TV Kesswil zu finden.
Nach der Rangverkündigung war noch nicht Schluss. Nachdem bereits bei Tageslicht mit vielen Kindern auf dem Platz die familiäre Atmosphäre genossen werden konnte, ging das am Abend mit vielen Freunden und Freundinnen des STV Dozwil an einem wunderbaren Sommerabend noch lange weiter. Viele sehr positive Rückmeldungen, vor allem auch der Mitspieler, motivieren den Verein bereits für die nächste Ausgabe am jeweils letzten Freitag der Sommerferien. „Eines unserer Ziele ist es, noch mehr Nachbarvereine zu motivieren und so den Zusammenhalt und -arbeit aller Vereine in der Region weiter zu stärken“, so der Präsident des STV Dozwil, Elias Schläpfer. Also gehen die Ziele dem Verein nicht aus. Und er muss sich überlegen, wie das gehen soll, würden sich tatsächlich noch mehr Teams anmelden…
